Zwerg-Rauhaarteckel Züchter
Zwerg-Rauhaarteckel       Züchter

Erziehung

Ein stressfreies Zusammenleben von Mensch und Hund ist nur bei richtiger und konsequenter Erziehung möglich. Nur dann wird man langfristig Freude an seinem Hund  haben.

Die "Erziehung" sollte bereits innerhalb der Präge- und der Sozialisierungsphase (möglichst schon ab der 4. Lebenswoche) beginnen. Wenn der Welpe dann im Alter von etwa 9 Wochen bei seinem neuen Besitzer eingezogen ist, ist der unmittelbare Besuch einer Welpenspielgruppe unbedingt zu empfehlen. Bitte hier keine Zeit zur "Eingewöhnung" verschenken, da die Sozialisierungsphase mit der 16. Lebenwoche endet. Alles was der Hund bis dahin nicht (kennen)gelernt hat kann in der Folge zu Fehlverhalten führen, was nur sehr schwer (wenn überhaupt) wieder zu korrigieren ist.

Der Besuch einer (guten!!!) Hundeschule ist ebenfalls ratsam. Man sollte dabei aber nicht den Anspruch haben, dass hier nur der Hund geschult wird. Viel wichtiger ist die Schulung der Hundeführer und die konsequente Umsetzung des Gelernten im alltäglich Umgang mit dem Hund.

 

Vor dem Einüben von Kunststückchen, ist die Beherrschung der Grundregeln "Hier", „Sitz“ und „Platz“ unabdingbar. Wenn der Hund später frei laufen soll (was jedem Hund zu wünschen ist) ist das Einüben eines Stop-Kommandos (z.B. "Halt") unabdingbar, um den Hund vor Gefahren schützen zu können (Straße / andere Hunde). Die Kommandos "Hier" und "Halt" sollten solange mit einer Schlepp- bzw. Feldleine trainiert werden, bis sie zu 100% vom Hund befolgt werden. Erst dann kann man den Hund guten Gewissens frei laufen lassen.

 

Das Hauptproblem nicht "hörender" Hunde liegt meistens an der Mensch-Hund-Schnittstelle. Die Hunde verstehen ihre Menschen oft schlichtweg nicht, da die Hundeführer nicht gelernt haben hundgerecht mit ihrem vierbeinigen Partner zu kommunizieren.

Die Befehle sollten klar, möglichst kurz und prägnant sowie mit straffer Körperhaltung gegeben werden. Ein permanentes "Zutexten" des Hundes ist total kontraproduktiv! Hunde können keine Befehle aus Schachtelsätzen heraus verstehen. Ebenso sind vielfache Wiederholungen ohne Befolgung durch den Hund zu vermeiden, da der Hund sonst nur lernt, dass dieses Kommando wohl doch nicht so ernst gemeint war. Ein einmal gegebener Befehl muss vom Hund also unbedingt auch ausgeführt werden. Für die Übungseinheiten ist daher ausreichend Zeit einzuplanen. Allerdings sollte dabei auf jegliche Art der Gewaltanwendung verzichtet werden. Vielmehr empfiehlt sich das Prinzip der positiven Bestärkung, d.h. zeitnahe Belohnung (innerhalb von max. 2 Sekunden) - anfänglich durch Leckerchen. Zum Einüben von "Hier" sollte man anfangs eine Schleppleine einsetzen.

Wichtig: Kurze Übungseinheiten, gute Laune des Hundeführers (Hunde haben für menschliche Emotionen und Gestik sehr feine Antennen). Jede Übungseinheit sollte nur nach einer erfolgreich ausgeführten Übung vom Menschen (nicht vom Hund!) beendet werden. Bitte daran denken, dass die Kommandos immer und rechtzeitig wieder aufgehoben werden (z.B. mit "Lauf"), da sonst der Hund niemals lernen wird, bis auf Abruf sitzen oder liegen zu bleiben.

Übungen sind immer wieder und auch an unterschiedlichen Orten (ggf. tausendfach) zu wiederholen. Hilfreich bei der Erziehung ist oft auch ein "Klicker", wobei der korrekte Einsatz dieses Hilfsmittels durch den Hundeführer von dazu ausgebildeten Trainern erlernt werden sollte.

Den Einsatz von Gewalt in der Hundeerziehung lehnen wir strikt ab!


Wer Fragen zu unseren  Erziehungsmethoden hat, kann uns unter Kontakt gerne eine E-Mail schreiben. Wie freuen uns, wenn wir behilflich sein können.

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aktualisiert am 02.09.2018

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